Fällt es Dir schwer zu verzeihen?

Hier erfährst Du, warum es so wichtig ist zu dir selbst und Anderen zu verzeihen.

 

Das Wichtigste ist, zu verstehen, dass du nicht der anderen Person zuliebe vergibst, sondern für dich selbst. Aus Liebe zu dir selbst. Denn nur so können alte Verletzungen ganz heilen.

 

Es kann so schwer sein zu verzeihen. Wir halten die Wut, den Ärger, die Enttäuschung fest, weil wir denken, die andere Person hat es nicht verdient, dass wir loslassen. Dass wir ihr verzeihen…

 

Das Problem dabei ist, dass du durch das Festhalten der Anspannung, Aufregung, den unterdrückten Gefühlen und dem Nicht-Abschließen der Situation dir und deinem Körper schadest.

 

Nicht die andere Person leidet darunter, sondern du selbst: dein Körper, dein Herz und deine Seele.

 

Ein indianisches Sprichwort besagt, dass nicht zu Vergeben so ist, als würdest Du selbst Gift trinken und hoffen, dass der Andere dabei stirbt.

 

Durch meine Arbeit als Coach und Journey Practitioner erlebe ich immer wieder, dass alte Verletzungen erst durch Vergebung ganz heilen. Erst dann können wir wirklich loslassen und abschließen.

 

Zu vergeben ist also wichtig für Dich. Du tust Dir damit etwas Gutes.

 

Wenn es Dir schwer fällt zu vergeben, können Dir die folgenden Impulse helfen:

 

  • Frage Dich: Was konntest Du bisher nicht vergeben? Konntest Du einer bestimmten Person oder auch Dir selbst etwas nicht vergeben?

 

  • Zu vergeben bedeutet nicht, dass du das Verhalten der anderen Person gutheißt und es entschuldigst. Es bedeutet nur, dass du dem Herzen, der Seele des Anderen vergibst.

 

  • Du musst nicht persönlich Face-to-Face vergeben. Das geht auch in Gedanken. Nimm dir Zeit dafür. Stell dir vor, wie sie vor dir steht und sprich dir alles von der Seele. Lass den alten Ballast los. Was würde die Person antworten, wenn sie aus dem Herzen antworten könnte, nicht aus dem Ego oder der Persönlichkeit heraus?

 

  • Stell Dir vor, wie es in Herz der anderen Person aussieht. Warum hat die Person sich so verhalten? Welche Gefühle haben dabei eine wesentliche Rolle gespielt? Was liegt hinter der Schutzmauer?
    • „Mitgefühl ist die Quelle des Vergebens.“ Yogi Bhajan
    • Es bedeutet nicht, dass du alles fühlen musst, was der andere gefühlt hat, aber du kannst einen Eindruck von den wirklichen Beweggründen bekommen. Wie sieht es in der Seele des Anderen aus? Was hat der Person gefehlt? Was hat sie wirklich gefühlt? Hierbei geht es darum auf der Ebene der Seele zu sehen. Also tiefer zu sehen als Persönlichkeit und Ego.

 

  • Sei ehrlich zu dir selbst: warum halte ich fest? Was bringt es mir? Ändert es die Situation? Genieße ich die Opferrolle irgendwie? Was wäre, wenn du verzeihen würdest?

 

  • Lass alte negative Verbindungen durchtrennen: Stell dir vor, dass ein heller Lichtstrahl die negative Verbindung zur anderen Person durchtrennt und die Enden jeweils mit Licht und Liebe versiegelt werden. Und spüre wie erleichternd das ist.

 

  • Und dann, wenn Du soweit bist verzeihe der Person aus vollem Herzen. Verzeihe ihr Dir selbst zuliebe. Dann kannst Du das Thema wirklich abschließen und Platz für Neues schaffen.

 

  • Wenn Du Dir selbst noch etwas vergeben musst und es Dir schwer fällt, nimm mal eine Andere Perspektive ein. Wenn Dein Kind, dir dies erzählen würde, was würdest du ihm sagen? Was solltest Du aus der vergangenen Situation lernen? Was bringt es dir dich selbst damit weiter zu „bestrafen? Ändert das etwas an der Situation? Oder wäre es nicht besser, das Thema ganz abzuschließen und das gelernte anzunehmen und es ab jetzt besser zu machen?

 

 

  • In meinem Beitrag „Loslassen“ findest Du auch eine Übung, die Dir dabei hilft alten Ballast los zu lassen und zu vergeben.

 

 

Möchtest Du mehr über mich und meine Arbeit erfahren, oder interessierst Du Dich für ein 1:1 Coaching oder Workshop mit mir? Schreib mir gerne oder ruf mich an, ich freue mich auf Dich!

Im Bereich „Feedback“ erfährst Du auch, was andere Frauen über die Arbeit mit mir sagen und was es für sie gebracht hat.

 

 

 

„Du vergibst für Dich.

Nicht für den Anderen“.

Alexandra Molina

Pin It on Pinterest

Share This